12 Aug

Ihre IP Adresse – Wer kann was sehen

dynamische IP Adresse | anonyme Proxy Server | VPN Verbindung



Jeder Austausch im Internet benötigt die sogenannte Internet Protokoll (IP) Adresse. Kann eine von Ihnen besuchte Website Ihre IP Adresse nicht erkennen, könnte diese Ihnen auch keine Seiten, Bilder, Daten etc. anzeigen.
Um zu sehen, wie einfach eine Seite Ihre IP Adresse erkennen kann, müssen Sie nur nach Ihrer Adresse googeln. Es ist deutlich einfacher als Ihre Telefonnummer herauszufinden!

Aber keine Angst, die Sache ist nicht so schrecklich, wie sie vielleicht klingen mag. Verwenden Sie beispielsweise einen Router, können diese Seiten nur die IP Adresse Ihres Routers sehen, nicht jedoch die Ihres Computers. Niemand kann sagen, wer in Ihrem Haus die Seite besucht – zugegeben, nur ein kleiner Trost, aber dies beschützt Sie vor schadhaften Angriffen auf Ihre Software.

Was können Website Administratoren durch meine IP Adresse herausfinden? Sie können Ihre ISP identifizieren und herausfinden wo sie circa zuhause sind. Wahrscheinlich werden sie ihre Nachbarschaft identifizieren können, aber nicht ihr direktes Haus. Sie können sehen wie oft Sie, oder jemand in ihrem Haus, ihre Website besucht. Doch auch Administratoren können dies nicht für immer sehen. Wahrscheinlich ist Ihre IP-Adresse keine permanente, denn die meisten Internet-Accounts verwenden eine sogenannte dynamische IP Adresse, welche von Zeit zu Zeit wechselt. Und nehmen Sie Ihren Laptop mit in den nächsten Coffee Shop oder in die Bücherei, haben Sie auch eine völlig andere Adresse.

Bereitet Ihnen die Sache jedoch noch immer Sorgen, können Sie auch einen sogenannten VPN bzw einen anonymen Proxy Server benutzen. Mit einem VPN wandern Ihre Internetverbindungen von Ihrem Computer zu dem VPN Server verschlüsselt hinüber, und von dort wieder unverschlüsselt zu ihrem Ziel. Die Seite, die Sie dann besuchen, sieht nur die VPN-Adresse. Problem daran? Der VPN Server, sieht natürlich wieder alles, was Sie im Internet machen.

11 Aug

USB 3.0 Geschwindigkeit

Theoretisch ist der standardisierte USB 2.0 Anschluss in der Lage, Daten in Höhe von 480 Megabits pro Sekunde (mbps) zu übertragen. Das sind umgerechnet 60 Megabytes pro Sekunde (MBps). Dies ist schon eine überragende Leistung, doch der neue USB 3.0 Anschluss, der locker 5gbps (640MBps) überträgt, ist dem USB 2.0 mehr als zehnfach überlegen.

USB Geschwindigkeit Vergleich

USB Geschwindigkeit Vergleich




Nun stellt sich aber die Frage, weshalb ein moderner USB 3.0 Flashspeicher nicht die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liefert. Die meisten dieser Geräte haben laut Hersteller eine maximale Übertragungsrate bis 100MBps (800mbps).


Als wir uns nach Speichersticks umgesehen haben, fanden wir lediglich den Mushkin Enhanced Ventura Plus, der zu einer Lesegeschwindigkeit von 200MBps (1,6gbps) fähig ist. Dies ist aber trotzdem weniger als die Hälfte der maximalen Leistung eines USB 3.0 Anschlusses.


Die Schreibgeschwindigkeit auf einem Flashspeicherstick ist ebenfalls häufig deutlich geringer als seine Lesegeschwindigkeit. Der Mushkin USB Stick schreibt die Daten nur mit 40MBps, dies liegt gravierend unter der Übertragungsrate eines USB 2.0 Anschluss.


Wenn die Forschung Anschlüsse wie USB 2.0 oder USB 3.0 konzipiert, arbeiten sie zukunftsorientiert. Es gibt einen Grund, weshalb die Übertragungsraten, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten so viel langsamer als angegeben sind. Würden die Erfinder von USB 2.0 oder 3.0 nämlich einen Standardanschluss auf den Markt bringen, den die heutige Technik schon vollständig ausschöpfen könnte, dann wäre diese Art von Anschluss in null Komma nichts veraltet. So würde diese neue Technologie gar nicht die Chance haben populär zu werden.


Was würde passieren, wenn in, sagen wir mal, drei Jahren jemand einen bezahlbaren Flashspeicher auf den Markt bringen würde, der Daten mit lockeren 3gbps durch seine Leitungen jagt? Dann wären unsere 3.0 Anschlüsse schon darauf vorbereitet. Wären die USB-Anschlüsse an heutige Standards angepasst, wäre so etwas schlicht weg nicht möglich. Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die Leistung der USB 2.0 Anschlüsse auch noch nicht vollständig ausgeschöpft wurden. Es kommt nur sehr selten vor, dass ein Flash Drive eine Lesegeschwindigkeit von über 40MBps erreicht.


Um es noch mal anders auszudrücken, selbst wenn die Leistungsfähigkeiten des USB 3.0 Anschlusses noch nicht vollständig ausgeschöpft sind, ist er immer noch deutlich schneller als sein Vorgängermodell.
Laut der Bewertungen von MacWorld sind die Leistungsraten des USB 3.0 grundsätzlich drei mal so schnell wie die eines USB 2.0 Anschluss.